Die Magendrehung

Große Rassen mit tiefen Brustkorb neigen leider besonderst zu der gefürchteten Magendrehung. Hier kommen zwei ungünstige Faktoren zusammen. Zum Ersten bekommt der Hund zu voluminöse Mahlzeiten und zum Zweiten neigen einige
dazu, die Nahrung nur mangelhaft d.h. mit unmäßiger Gasentwicklung zu verarbeiten.
Der Magen des Tieres wird dadurch massiv aufgebläht.

Die Magendrehung äußert sich also durch folgende Symptome:
Die erste Anzeichen einer Magendrehung sind ein harter, aufgeblähter Bauch und erfolglose Brechversuche. Der Hund fühlt sich unwohl und macht einen elenden Eindruck. Sollte man diese Anzeichen erkennen, ist sofortiges und schnelles Handeln erforderlich!

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall für einen Hundebesitzer. Der Hund kann rasch in einen Schockzustand verfallen und jede Minute entscheidet zwischen Leben und Tod. Schnellstens sollte ihr Hund jetzt von einem erfahrenen Tierarzt behandelt werden.

Trotz des heutigen Wissensstandes und beträchtlicher Forschung scheint es leider bis heute keine Vorgehensweise zu geben, die vor dem Auftreten der Magendrehung schützt. Es erleiden trotz aller Bemühungen und vorbeugender Maßnahmen immer noch viel zu viele Hunde eine Magendrehung.
Vorbeugen allerdings kann man selbst.

Hier nun allgemeine Tipps:




An Stelle von nur einer Tagesration Futter,
verteilen sie diese auf 2 bis 3 kleinere Mahlzeiten.



Sie können das Futter gut eingeweicht geben.




Keine anstrengende körperliche Bewegung kurz vor
und nach den Mahlzeiten !



Vermeiden Sie Futter mit zu hohem Flockenanteil.



Höhenverstellbarer Futternapf



Kein Wasser zu den Mahlzeiten geben.



Um Verdauungsfähigkeit des Magens zu verbessern
können sie Paspertin geben